XLETIX kühtai/tirol 2016

Sonne, Regen, Graupel, Schnee bekommt man bei XLETIX im Kühtai

 

Kühtai um 0530 Uhr am Samstag dem 23. Juli 2016. Im Appartement des Dorfstadl Landhaus klingelt der Wecker. Nach einer kurzen Stärkung ging es um 0700 Uhr bereits  auf die XLETIX Rennstrecke als Testläufer  der S-Distanz. Markus Harrer und ich durften als Team vorab alle Hindernisse  testen und erste Eindrücke auf die unglaublich schöne Kulisse des Kühtai werfen.

 

Um 1000 Uhr  ging es dann so richtig zur Sache. Trotz des angesagten ganztägigen Regens war uns das Wetter, zumindest bis 1200 Uhr, wohlgesonnen und ohne Gewitterfronten in den Bergen. Wir wurden eingeschworen, wir wurden angeheizt und wir wurden losgeschickt die erste XLETIX L-Distanz (22km  mit ca. 1400 Hm) in Angriff zu nehmen. Der Anfang war mal gleich ein Wadenkiller da wir die Halfpipe hochrennen mussten, was bei den Meisten dazu führte dass ihre Beine binnen 30 sec von fit auf blau gewechselt haben. Erstes Ziel war dann der etwas tiefergelegene Längental Speichersee, welchen wir nach dem Rotten River, einer kleinen Wildwasserrutsche unter der Straße durch und nach Reifencontainern schon nach 2 Km erreichten. Über das Cargonet gings weiter zum Freak Froster wo wir das erste Mal schön tauchen mussten. Nach dem Crew Carry und ein bisschen kriechen kam man nach ca 4,5 km zur 4,5m hohen Halfpipe die es zu erklimmen galt. Bei XLETIX muss man für Fails zur Strafe 15 Burpees absolvieren, was aber nicht wirklich kontrolliert wird, da es ja schließlich auch keine Zeitnehmung gibt und nur das Durchkommen zählt.

Halfpipe geschafft, ohne Burpees (mit helfender Hand :D), gings über das Startgelände hoch zum Sportplatz mit Reifenziehen im Team und danach über die 3m Wall. Das Ding ist mal richtig hoch aber im Team gut meisterbar.

 

Nach der Abzweigung auf die M/L Runde kam was Neues für mich, nämlich der Beasty Balance. Wer es nicht von Bildern kennt kurz erklärt. Container mit Balken oben drüber, auf der einen Seite im Rope Climb hoch und auf den ca. 20cm breiten Balken aus eigener Kraft hochziehen, danach rüber balancieren auf den Container und auf der anderen Seite über ne Stage wieder runter lassen. Ned ganz einfach aber sehr spaßig. Was danach kam erspare ich euch den das könnt ihr euch denken wenn ich sage zick zack den Wanderweg zum Stausee hoch. Lang steil anstrengend. Kurz die Straße runter kam auch schon die Peg Board Wall und die  Labe Station bevor wir nochmal höher mussten, sodass wir nach der Abseilstation schlussendlich von oben herab den Stausee betreten haben. Über die Staumauer kam auch schon die Climbing Wall mit schönen schmalen Griffleisten. Nach einer langen Bergab Passage ging es „auf dieser Seite des Berges“ nochmal hoch zur Bergstation des Skiliftes was mit einem U-O-U-O-U gekrönt wurde. Der Abstieg ins Tal wurde mit einem erneuten Tauchcontainer und dem Magic Mist Tunnel (sag nur Finster wie im Bären...) abgerundet bevor wir endgültig auf die L-Distanz abgebogen sind. Was dann kam könnt ihr euch schon denken oder?  Ja es ging bergauf.

 

Rauf bis an den Gipfel begann es hier dann bei Km 12 für uns zu regnen wie aus Schaffeln. Die Uhr zeigte 1230 Uhr an und ich dachte mir nur das es für Lisa, David und Jan ein spannendes Rennen werden würde, da um 12 Uhr glaube ich ihr Start angesetzt war. Gipfel hochgequält, Red Bull mit Wasser getrunken, das dritte Gel reingedrückt, den Sandsack einen Kilometer rund um die Kühe getragen standen uns nur noch drei Wände (die dritte war ne 3m Wall) vor dem finalen Abstieg im Wege. Schwupp di Schwupp die Leute drüber geworfen ging es auch schon nach ca. 20 km bei leichtem Graupelschauer in Richtung Tal sprich Ziel. Im Talboden angelangt gab es nach einer schön hohe Slippery Wall, die bei strömendem Regen sehr slippery war, noch einen kurzen Anstieg auf eine kleine Anhöhe über dem Zielgelände damit wir die megacoole und pfeilschnelle Wasserrutsche runter rutschen konnten. Die Zuschauer durch akrobatische Einlagen bei der Landung im Wasserbecken belustigt ging es nach einem letzten Mal im Schlamm kriechen auf die Zielgerade, welche mit einem schön weiten A-Frame Monkey Bar mit Wasserbecken drunter uns dem Ziel sehr nahe brachte. Griff Griff Platsch ins Wasser so war der Takt der Läufer die ins Ziel kommen wollten. Alles ohne Burpees überwunden hat Markus Harrer und ich in 4 Stunden das Ziel erreicht und waren echt mega glücklich über ein wirklich tolles XLETIX Race im Kühtai.

 

Fazit:

Beginnend mit der Organisation die ausgezeichnet funktioniert hat ist das Kühtai einfach eine herrliche Kulisse für so ein Spektakel mit 4200 Anmeldungen. Tolle und auch einige, für mich,  neue Hindernisse, welche einem wirklich viel abverlangen machen diesen Lauf sehr attraktiv, wenn man nicht unbedingt eine Wertung sprich dieses Wettkampffeeling braucht.

 

Besonders cool war das wir die Möglichkeit bekommen habe den ICEBUG Zeal RBX9 für den Lauf zu testen, aber hiezu folgt ein eigener Bericht.

 

Es war für mich jede Sekunde Wert, welche ich im schönen Kühtai verbracht habe.

 

Euer Gerd

 

PS: Wen es interessiert man kann bei den XLETIX Läufen als Vorläufer vorab die Strecke testen und kann danach im Anschluss gratis starten. Kontakt: ba@xletix.com

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